Mein kleiner Luxus: ein Moment im Hier und Jetzt
Heute hatte ich Luxus. Keinen Champagner. Kein Wellnesshotel. Nicht einmal einen freien Tag.
Mein Luxus bestand aus einer Yogamatte am See und einem Sonnenuntergang.
Der Tag davor war ziemlich voll. Arbeit. Termine. Verpflichtungen. Dinge, die erledigt werden wollten. Und natürlich diese kleinen Gedanken, die sich gerne noch irgendwo dazwischenquetschen:
Das solltest du auch noch machen.
Daran musst du unbedingt denken.
Und was ist eigentlich mit …?
Mein Kopf kann sehr überzeugend den Eindruck vermitteln, dass die Welt zusammenbricht, wenn ich mich für eine Stunde auf eine Yogamatte lege. Ich habe es trotzdem getan.
Und plötzlich war da nur noch dieser Moment
Yoga am See. Danach sitzen bleiben. Den Sonnenuntergang anschauen. Das Wasser sehen. Die Luft spüren. Nichts erledigen.
In solchen Augenblicken merke ich, wie der Tag langsam von mir abfällt. Ich lasse ihn in Gedanken noch einmal vorbeiziehen. Fast wie einen Film.
Was war heute gut?
Wo habe ich mich gefreut?
Wo habe ich mich unnötig unter Druck gesetzt?
Und an welcher Stelle hätte mir ein ruhiger Gedanke vermutlich mehr geholfen als drei hektische?
Dabei suche ich keine Antworten mit Gewalt. Ir selbst Fragen stellen ist mir wichtiger als auf alles eine Antwort zu finden. Ich schaue einfach hin. Die Antworten kommen später von ganz alleine.
Früher konnte ich das kaum
Vor einigen Jahren wäre mir so ein Abend wahrscheinlich gar nicht in den Sinn gekommen. Einfach irgendwo sitzen und einen Sonnenuntergang anschauen? Da hätte mein innerer Projektmanager vermutlich sofort gefragt, was dabei herauskommen soll.
Ruhe musste damals irgendwie gerechtfertigt werden. Heute weiß ich, wie wertvoll diese kleinen Unterbrechungen für mich sind. Das kam allerdings nicht über Nacht. Ich habe angefangen, bewusst nach diesen Momenten zu suchen.
Ein paar Minuten am See. Ein Spaziergang. Eine Meditation. Ein Kaffee ohne Handy. Ein Augenblick, in dem gerade einmal nichts von mir verlangt wird. Je öfter ich das übe, desto leichter finde ich diese Momente und desto mehr nehme ich sie wahr.
Viele kleine Momente verändern den Alltag
Das hat mich selbst überrascht. Ich dachte lange, Erholung müsste groß sein. Ein freies Wochenende. Urlaub. Ein paar Tage raus. Heute erlebe ich etwas anderes. Viele kleine Momente der Ruhe sammeln sich. Sie geben mir Kraft. Sie helfen mir, früher zu merken, wenn ich mich selbst unter Druck setze. Und sie schaffen diesen winzigen Abstand zwischen dem, was gerade passiert, und meiner Reaktion darauf.
Genau in diesem Abstand entsteht für mich Klarheit. Ich kann wieder sehen, was tatsächlich da ist. Und was mein Kopf gerade zusätzlich daraus macht. Das hilft mir inzwischen auch mitten im Alltag. Gerade dann, wenn es voll wird.
Angefangen hat alles mit einem ziemlich einfachen Wunsch
Ich wollte aus meinem Hamsterrad aussteigen. Dabei wollte ich mein Leben nicht komplett auf den Kopf stellen. Ich wollte weiterhin arbeiten, Projekte machen, Menschen treffen, Verantwortung übernehmen und neugierig auf das Leben sein.
Ich wollte nur einen Weg finden, mich darin selbst wieder besser wahrzunehmen. Ohne mich zu verbiegen. Ohne einem Ideal hinterherzulaufen, wie entspannt oder achtsam ich angeblich sein sollte. Ich wollte herausfinden, was mir tatsächlich guttut. Aus dieser Suche ist mit der Zeit etwas entstanden, das heute einen festen Platz in meinem Leben hat: Clarity.
Vielleicht möchtest du es selbst erleben
Clarity lässt sich schwer über schöne Sätze erklären. Man kann viel über Achtsamkeit, Meditation, innere Ruhe und persönliche Entwicklung lesen. Spannend wird es, wenn du selbst erlebst, was passiert, wenn es für einen Moment ruhiger wird. Wenn du wahrnimmst, welche Gedanken dich ständig beschäftigen. Welche Geschichten dein Kopf daraus macht. Und wie es sich anfühlt, wenn plötzlich wieder etwas mehr Raum entsteht. Genau dazu möchte ich dich einladen.
Am 7. und 8. November 2026 findet mein Clarity-Workshop „Fenster zur Klarheit“ am Bodensee statt.
Zwei Tage zum Ankommen, Wahrnehmen, Ausprobieren und Entdecken. Möglicherweise beginnt dein Weg zu mehr Klarheit genauso unspektakulär wie meiner. Mit einem Moment, in dem du einfach dasitzt. Und plötzlich merkst:
Ich bin gerade hier. Und für diesen Augenblick reicht das vollkommen.


