Du bist kein Projekt.
Wir verbringen erstaunlich viel Zeit damit, uns selbst zu bearbeiten. Warum bin ich schon wieder so unruhig? Warum kann ich das nicht endlich loslassen? Warum reagiere ich immer noch so? Und schon beginnt die nächste Sitzung im inneren Besprechungsraum. Das Problem wird analysiert. Die Ursache wird gesucht. Ein Maßnahmenplan wäre auch nicht schlecht. Ich kenne diesen Besprechungsraum gut. Dabei lohnt sich manchmal eine viel einfachere Frage:
Was ist jetzt wirklich da?
Vielleicht sitzt du auf einem Stuhl. Deine Füße stehen auf dem Boden. Draußen scheint die Sonne. Du atmest. Neben dir steht eine Tasse Kaffee. Und da ist vielleicht Unruhe. Dann ist sie eben auch da. Für diesen Moment musst du nichts mit ihr machen. Diesen Gedanken mag ich am Clarity Process besonders: Erst einmal wahrnehmen, was jetzt da ist. Wenn dein innerer Besprechungsraum also wieder gut besucht ist, unterbrich die Sitzung für einen Moment. Schau dich um. Spüre deine Füße. Atme. Und frag dich noch einmal:
Was ist jetzt?
Vielleicht braucht dieser Moment gerade keine weitere Bearbeitung. Du bist schließlich kein Projekt, das bis Freitag fertig werden muss.
Wenn du diesen Gedanken einmal zwei Tage lang ausprobieren möchtest, öffne ich am 7. und 8. November 2026 im Schloss Blumenfeld das „Fenster zur Klarheit“. Ein Wochenende zum Wahrnehmen, Verstehen und Erleben. Mit einfachen Übungen aus dem Clarity Process und Zeit für die Frage: Was ist eigentlich da, wenn der Kopf für einen Moment aufhört, alles bearbeiten zu wollen? Mehr über das Wochenende „Fenster zur Klarheit“ erfahren und anmelden: clarity-prozess.de – Fenster zur Klarheit


